{"id":81,"date":"2014-10-25T16:27:58","date_gmt":"2014-10-25T14:27:58","guid":{"rendered":"http:\/\/platenfreunde.de\/?page_id=81"},"modified":"2026-01-12T11:51:09","modified_gmt":"2026-01-12T09:51:09","slug":"schulgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/platenfreunde.de\/?page_id=81","title":{"rendered":"Schulgeschichte"},"content":{"rendered":"<p>Das Platen-Gymnasium kann auf eine lange Geschichte zur\u00fcckblicken, deren Anf\u00e4nge am Beginn des 19. Jahrhunderts liegen.\u00a0Napoleon beherrschte\u00a0halb Europa und auch der K\u00f6nig von Baiern (so schrieb man das fr\u00fcher) musste sich seinem Willen beugen. Es gab jedoch noch keine Schule im K\u00f6nigreich, an der man Franz\u00f6sisch lernen konnte. Zudem wurden die Unterrichtsgegenst\u00e4nde immer zahlreicher, die man weder in der damals siebenj\u00e4hrigen Volksschule noch im altsprachlich-geisteswissenschaftlich ausgerichteten Gymnasium\u00a0behandelte. Die Naturwissenschaften erschlossen und durchdrangen immer neue, bisher\u00a0unerforschte Bereiche des Daseins. Es wurde also h\u00f6chste Zeit f\u00fcr eine neue Schulform zwischen Volksschule und Gymnasium:\u00a0die Realschule.<br \/>\nUnd eine von 18 solchen zun\u00e4chst zweij\u00e4hrigen Realschulen, die K\u00f6nig Max Joseph 1808 &#8211; der heutige Namenspatron der Schule war gerade 11 Jahre alt &#8211;\u00a0 in seinem Reich gr\u00fcnden lie\u00df, wurde in einem Raum des Ansbacher Gymnasiums (heute &#8222;Carolinum&#8220;) untergebracht und 1817 zur &#8222;h\u00f6heren B\u00fcrgerschule&#8220; umbenannt. Zu ihren Sch\u00fclern z\u00e4hlten in den 1820er Jahren der bekannte Kinderliederdichter Friedrich G\u00fcll, der als Klassenbester der &#8222;Oberen Abtheilung&#8220; im <strong><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hoehere-Buergerschule-1825_26.pdf\">Jahresbericht \u00fcber die\u00a0h\u00f6here B\u00fcrgerschule vom 5. September 1826<\/a><\/strong>\u00a0erscheint, und &#8211; als Drittbester derselben Klasse &#8211; der bedeutende Musiker und Komponist Johannes Rupprecht D\u00fcrrner.<br \/>\nNach beiden wurden in Ansbach Stra\u00dfen benannt, nach G\u00fcll sogar eine Schule.<\/p>\n<p>Wie aus der h\u00f6heren B\u00fcrgerschule in einer Reihe von Metamorphosen 1833 eine erst zweij\u00e4hrige, sp\u00e4ter dreij\u00e4hrige &#8222;Gewerbe- und Landwirtschaftsschule&#8220;, 1877 eine &#8211; nun sechsj\u00e4hrige &#8211; Realschule und schlie\u00dflich in den sp\u00e4ten 1920er Jahren die neunj\u00e4hrige Oberrealschule Ansbach (ORA) hervorgingen, die 1965 zum Platen-Gymnasium umbenannt wurde, das kann man in einigen schulgeschichtlichen Schriften und Reden nachlesen, die hier zum Download zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die Schulgeschichte kann man anhand der baulichen Entwicklung in einer\u00a0Dokumentation gewinnen, die den Bogen von den Anf\u00e4ngen bis zur Gegenwart schl\u00e4gt:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kurze-Baugeschichte-der-ORA-und-des-PG-mit-Bildern.pdf\"><strong>Baugeschichte der ORA und des PG<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Die Geschichte des Zochaschl\u00f6sschens, das ab 1851 der Gewerbeschule, ab 1877 der Realschule, ab 1926 der Oberrealschule und schlie\u00dflich in Restbest\u00e4nden noch bis 1971 auch dem Platen-Gymnasium als Schulgeb\u00e4ude diente, hat Dr. Otto F\u00fcrst (Schulleiter von 1981 bis 1999) in seiner Schrift\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Zochaschl\u00f6sschen_Geschichte.pdf\"> Das Zochaschl\u00f6\u00dfchen &#8211; Ein Beitrag zur Geschichte eines Ansbacher Bauwerks\u00a0<\/a><\/strong> sehr fundiert und detailliert dargestellt.<\/p>\n<p>1977 fand am Platen-Gymnasium eine Hundertjahrfeier statt, bei der man die Er\u00f6ffnung der sechsstufigen Realschule im Jahr 1877 als Gr\u00fcndungsdatum der Schule annahm. Aus diesem Anlass\u00a0wurde von StD Hermann Dallhammer\u00a0eine Festschrift herausgegeben, f\u00fcr die er\u00a0zusammen mit drei\u00a0Kollegstufensch\u00fclern\u00a0die\u00a0bisher umfassendste Darstellung der Schulgeschichte erarbeitet hatte: <strong><a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Festschrift1977_kg.pdf\">Festschrift 1977<\/a><br \/>\n<\/strong>Den wissenschaftlichen Anhang gibt es f\u00fcr Interessierte<a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Festschrift1977_Anhang.pdf\"> hier<\/a><\/p>\n<p>Kurioserweise war die Hundertjahrfeier von 1977 nicht die erste. Schon am 9.9.1933 &#8211; damals wurde \u00fcberhaupt gern und viel gefeiert in Deutschland &#8211; gedachte man der Gr\u00fcndung der Gewerbe- und Landwirtschaftsschule, die 1833 an die Stelle der vorherigen Realschule trat. Aus diesem Anlass verfasste Studienrat Georg Geiger eine Festschrift unter dem Titel &#8222;Geschichte der Oberrealschule Ansbach&#8220;. Darin geht es jedoch fast ausschlie\u00dflich um die Realschule und ihre Vorl\u00e4ufer im 19. Jahrhundert.<br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Geigers-Schulgeschichte-1933_1.pdf\">Festschrift 1933 <\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Geigers-Schulgeschichte-1933_2.pdf\">Festschrift 1933 (Anhang mit Namenslisten und Statistiken)<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">1954 feierte man &#8222;25 Jahre Oberrealschule Ansbach&#8220;. Die Schule trug diesen Namen zwar schon w\u00e4hrend der Aufbauphase\u00a0ab 1927, aber das erste Abitur an der ORA \u00a0gab es eben erst 1929. Auch hier liegt wieder eine Festschrift vor, deren drei Abschnitte sich ausschlie\u00dflich mit jenem zweifellos unruhigsten Vierteljahrhundert der Schulgeschichte befassen:<br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/25-Jahre-ORA_s.pdf\">OStD Zwanziger \u00fcber 25 Jahre ORA<br \/>\n<\/a><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Personal_1929-bis-1954.pdf\">Lehrkr\u00e4fte\u00a01929 &#8211; 1954<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Abiturienten_1929-bis-1954.pdf\">Absolventen der ORA 1929 &#8211; 1954<\/a><br \/>\n<\/strong>Die Personal- und Absolventenlisten sind deshalb besonders wertvoll, weil es von 1940 bis 1948 und f\u00fcr das Schuljahr 1948\/49 keine Jahresberichte gibt. Die Druckqualit\u00e4t l\u00e4sst ahnen, dass man in den Nachkriegsjahren bescheiden sein musste. Beim Festakt hielt Hans Gei\u00dfelmeier, 1930 Abiturient und 1954 Deutschlehrer an der ORA, die<br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Geisselmeierrede_s.pdf\">Rede zur 25-Jahr-Feier<\/a>.<br \/>\n<\/strong>Sie wurde im Jahresbericht 1954\/55 ver\u00f6ffentlicht. Aus dem Jahr 1954 stammt auch das folgende Klassenfoto, auf dem Hermann Dallhammer, der oben erw\u00e4hnte Herausgeber der Festschrift von 1977, als junger Studienrat zu sehen ist.\u00a0Hinten rechts im Bild der\u00a0A-Bau &#8211; noch immer ohne Au\u00dfenputz. Wer\u00a0zwischen 1970 und 2004 Sch\u00fcler am Platen-Gymnasium war, erkennt vielleicht noch einen ehemaligen Lehrer auf dem Bild&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-Dallhammers-Klasse-cropped.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-37\" src=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-Dallhammers-Klasse-cropped-300x100.jpg\" alt=\"cropped-Dallhammers-Klasse-cropped.jpg\" width=\"300\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-Dallhammers-Klasse-cropped-300x100.jpg 300w, https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-Dallhammers-Klasse-cropped-500x168.jpg 500w, https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-Dallhammers-Klasse-cropped.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unter Leitung von Herrn Dallhammer erarbeiteten zwischen 1964 und 1970 vier Teams von Oberstufensch\u00fclern in intensivem Quellenstudium eine vierteilige Darstellung der Schulgeschichte seit 1808 unter dem Titel <strong>Die Oberrealschule Ansbach im Wandel der Zeiten<\/strong>.<br \/>\nIn der <a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Die-ORA-im-Wandel-der-Zeiten-3.pdf\"><strong>3. Folge<\/strong><\/a> geht es um die Entwicklung der Realschule unter Rektor J\u00fcdt von 1870 bis 1902.<br \/>\nDie aus heutiger Sicht interessanteste <strong><a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Die-ORA-im-Wandel-der-Zeiten-4.pdf\">4. Folge<\/a>\u00a0<\/strong>behandelt die Zeit zwischen 1900 und 1970.<\/p>\n<p>An die ORA der sp\u00e4ten 40er und fr\u00fchen 50er Jahre\u00a0erinnert auch\u00a0der kleine<strong><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Kurt-Brenner-1953.doc\"> R\u00fcckblick eines Abiturienten aus dem Jahrgang 1953<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>In den 60er Jahren entstand &#8211; noch an der alten ORA und anfangs in Kooperation mit den M\u00e4dchen des Theresien-Gymnasiums &#8211; die Sch\u00fclerzeitung &#8222;Der Wecker&#8220;, aus der sp\u00e4ter das &#8222;PlaBla&#8220; wurde. Hier das Titelbild der 1966er Weihnachtsausgabe, im Stil der Zeit als Linolschnitt ausgelegt. Das war mit den damaligen drucktechnischen M\u00f6glichkeiten auch einigerma\u00dfen problemlos umsetzbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/DER_WECKER_1966.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-999\" src=\"http:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/DER_WECKER_1966-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/DER_WECKER_1966-209x300.jpg 209w, https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/DER_WECKER_1966-768x1101.jpg 768w, https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/DER_WECKER_1966-714x1024.jpg 714w, https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/DER_WECKER_1966.jpg 1702w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In den 1970er Jahren wurde es auch \u00fcblich, dass die Abiturient*innen eine Abizeitung herausbrachten, in der sie &#8211; oft sehr kritisch und satirisch &#8211; auf die letzten Jahre ihrer Zeit am Platen-Gymnasium zur\u00fcckblickten. Als Beispiel hier ein <strong><a href=\"https:\/\/platenfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Abizeitung-1973.pdf\">Cartoon aus der Abizeitung von 1973<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>Noch viel mehr k\u00f6nnen Sie \u00fcber die Geschichte des Platen-Gymnasiums und der ORA erfahren, wenn Sie sich die <strong><a href=\"http:\/\/insiderforum.platenfreunde.de\/\">Zugangsberechtigung zum Insiderforum <\/a><\/strong>geben lassen.<br \/>\nDort finden Sie Ausz\u00fcge aus allen Jahresberichten seit Ende der 1920er Jahre, Fotos von Eingangs- und Abiturklassen, sofern sie (seit 1963)\u00a0in den Jahresberichten ver\u00f6ffentlicht wurden,\u00a0und eine Bildersammlung, die Sie sogar selbst erg\u00e4nzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Platen-Gymnasium kann auf eine lange Geschichte zur\u00fcckblicken, deren Anf\u00e4nge am Beginn des 19. 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